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Im Folgenden werde ich das Gedicht ,,Septembermorgen" von Eduard Mörike, erschienen 1827, in dem es um die Natur geht die an einem Herbstmorgen langsam ihre Schönheit offenbart,analysieren.
Das Gedicht besteht aus einer Strophe mit sechs Versen, die trotz der Unterteilung durch einen Doppelpunkt einen ganzen Satz bilden. Das Reimschema ist abaaab, also unregelmäßig. Das Metrum ist ein Jambus, in dem die Kadenzen mit Ausnahme von Vers drei bis fünf weiblich sind d.h. es besteht keine richtige Regelmäßigkeit. Das Gedicht wirkt so als wären die ersten beiden Verse dazu da um die Ausgangsposition zu beschreiben, was somit auch den Doppelpunkt erklärt, dass das lyrische Ich sieht. Danach wirkt das ganze eher wie ein Traum oder ein Blick in die nahe Zukunft. Es beschreibt die Natur am Morgen, die noch in Tau und Nebel verborgen ist. Der legt sich aber, was man an dem Wort bald sehen kann. Die letzten Zeilen beschreiben dann wie schön es ist, wenn der Nebel erst einmal weg ist und die Schönheit des Morgens sich entfaltet.
Die Verben in dem Gedicht stehen sich in einer Antithese gegenüber, denn am Anfang sin die Verben ruhen und traäumen (Vers 1,2) und am Ende die Verben (Vers 3,6) die sich als Tätigkeiten von der Aktivität unterscheiden. Die Motivik liegt auf der Welt (Vers 2+5), Wald und Wiesen (Vers 2) und dem Himmel (Vers 4). Außerdem wird das Wort ,,noch" (Vers 1 und 2) wiederholt, was die Vergänglichkeit ausdrückt.
In dem Gedicht gibt es mehrere stilistische Mittel, da wäre im zweiten Vers zum Beispiel die Alliteration ,,Wald und Wiesen". In dem Gedicht ist sogar mit dem Wort ,,herbstkräftig" ein Neologismus zu finden. Außerdem gibt es mehrere Personifikationen (Vers 1+2), wie ruhet noch die Welt (Vers 1). Dazu gibt es noch Metaphern, wie ,,Schleier fällt" (Vers 3) und ,,im warmen Golde fließen" (Vers 6).
Der Satzau ist mit Ausnahme der ersten beiden Zeilen hypotaktisch, danach werden diese beiden Teile durch einen Doppelpunkt getrennt. Das bringt eine klare Unterteilung der der unterschiedlichen Abschnitte und setzt die Motivik sowie die Vergänglichkeit durch die noch's in Szene.
Das Gedicht hat an sich ein schönes Thema und wurde mit schönen Wörtern geschrieben, sowie mit einem, meiner Meinung nach, sehr gut passendem Neologismus. Allerdings, nun ja wahrscheinlich war es seine Intention hat das Gedicht kein Reimschema was das ganze einen nicht so guten Klang verleiht, wie es vielleicht haben könnte wenn es ein Reimschema hätte. Aber durch gut benutzte stilistische Mittel und einen tollen Satzbau geben dem Gedicht ein bischen an Klasse.
Das Gedicht besteht aus einer Strophe mit sechs Versen, die trotz der Unterteilung durch einen Doppelpunkt einen ganzen Satz bilden. Das Reimschema ist abaaab, also unregelmäßig. Das Metrum ist ein Jambus, in dem die Kadenzen mit Ausnahme von Vers drei bis fünf weiblich sind d.h. es besteht keine richtige Regelmäßigkeit. Das Gedicht wirkt so als wären die ersten beiden Verse dazu da um die Ausgangsposition zu beschreiben, was somit auch den Doppelpunkt erklärt, dass das lyrische Ich sieht. Danach wirkt das ganze eher wie ein Traum oder ein Blick in die nahe Zukunft. Es beschreibt die Natur am Morgen, die noch in Tau und Nebel verborgen ist. Der legt sich aber, was man an dem Wort bald sehen kann. Die letzten Zeilen beschreiben dann wie schön es ist, wenn der Nebel erst einmal weg ist und die Schönheit des Morgens sich entfaltet.
Die Verben in dem Gedicht stehen sich in einer Antithese gegenüber, denn am Anfang sin die Verben ruhen und traäumen (Vers 1,2) und am Ende die Verben (Vers 3,6) die sich als Tätigkeiten von der Aktivität unterscheiden. Die Motivik liegt auf der Welt (Vers 2+5), Wald und Wiesen (Vers 2) und dem Himmel (Vers 4). Außerdem wird das Wort ,,noch" (Vers 1 und 2) wiederholt, was die Vergänglichkeit ausdrückt.
In dem Gedicht gibt es mehrere stilistische Mittel, da wäre im zweiten Vers zum Beispiel die Alliteration ,,Wald und Wiesen". In dem Gedicht ist sogar mit dem Wort ,,herbstkräftig" ein Neologismus zu finden. Außerdem gibt es mehrere Personifikationen (Vers 1+2), wie ruhet noch die Welt (Vers 1). Dazu gibt es noch Metaphern, wie ,,Schleier fällt" (Vers 3) und ,,im warmen Golde fließen" (Vers 6).
Der Satzau ist mit Ausnahme der ersten beiden Zeilen hypotaktisch, danach werden diese beiden Teile durch einen Doppelpunkt getrennt. Das bringt eine klare Unterteilung der der unterschiedlichen Abschnitte und setzt die Motivik sowie die Vergänglichkeit durch die noch's in Szene.
Das Gedicht hat an sich ein schönes Thema und wurde mit schönen Wörtern geschrieben, sowie mit einem, meiner Meinung nach, sehr gut passendem Neologismus. Allerdings, nun ja wahrscheinlich war es seine Intention hat das Gedicht kein Reimschema was das ganze einen nicht so guten Klang verleiht, wie es vielleicht haben könnte wenn es ein Reimschema hätte. Aber durch gut benutzte stilistische Mittel und einen tollen Satzbau geben dem Gedicht ein bischen an Klasse.
jonasExo - 11. Mär, 18:35
